Behandlungen (Stationäre Operationen)

Arthrose Schultergelenk

Die schwere Abnützung (Arthrose) des Schultergelenkes ist nicht so häufig wie bei Hüfte oder Knie. Auch kann es sein, dass die Arthrose nicht sehr schmerzhaft ist. Sind aber Schmerz und Bewegungseinschränkung vorhanden, kann nach nicht-operativem Therapieversuch (Physiotherapie, Entzündungshemmer, Spritzen u.a.) auch ein künstliches Gelenk eingesetzt werden.

Liegt eine Arthrose und eine zerrissene Rotatorenmanschette vor, kann ebenfalls eine Gelenksprothese eingesetzt werden, allerdings «umgekehrt», eine sog. inverse Schulterprothese.

OP-Technik
Der abgenutzte Oberarmkopf wird entfernt, die Schulterpfanne vorbereitet und anschliessend eine künstliche Pfanne (meist eine Kombination aus Metallpfanne und Kunststoffeinsatz) eingesetzt und fixiert(Schrauben). In den Oberarmschaft wird eine Metallverankerung eingesetzt, auf deren Ende der neue Oberarmkopf aus Metall aufgesteckt werden kann.

Bei der inversen Schulterprothese wird anstelle der künstlichen Pfanne eine Halbkugel fixiert (die Pfanne wird zum Kopf) und am Oberarmschaft eine künstliche Pfanne befestigt (der Kopf wird zur Pfanne). Dadurch wird das Schultergelenk wieder stabiler und kann besser und ohne Schmerzen bewegt werden.

Nachbehandlung
Spitalaufenthalt 5 — 6 Tage. Physiotherapie während 3 — 6 Monaten. Schulterfixationsbandage für 6 Wochen. Arbeitsunfähigkeit 3 — 4 Monate.