Behandlungen (Stationäre Operationen)

Achillessehnen(teil)risse/-degeneration

Die Achillessehne kann mit fortschreitendem Alter akut oder langsam reissen. Ein akuter Riss sollte sofort operiert, also genäht werden. Häufig reagiert die Sehne auf die Degeneration mit einer Verdickung, die je nachdem durch nicht operative Therapie erfolgreich behandelt werden kann; z.B. mit der Stosswellentherapie (s. Fersensporn). Bei akutem, vollständigem Riss oder chronisch entstandenem Teilriss ist die Therapie der Wahl die Sehnennaht.

Nachbehandlung
Bei akutem Riss mehrwöchige Spezialschuhbehandlung, Stöcke; volle Belastung nach sicherer Wundheilung im Spezialschuh möglich.

Bei chronischem Leiden kommt es auf die Ausdehnung der Verletzung und die entsprechende OP an. Möglich ist ebenfalls eine Spezialschuhbehandlung, bestenfalls nach gesicherter Wundheilung eine Behandlung mit dem Stabil-Schuh (volle Belastung ohne Stöcke). Blutverdünnung während 2-4 Wochen mittels Spritzen in den Oberschenkel. Arbeitsunfähigkeit je nach körperlicher Belastung zwischen 3 und 16 Wochen.